Vreden/Ahaus, 29. Juni 2026 – Wenn es darauf ankommt, müssen Handgriffe sitzen und das nicht nur innerhalb der eigenen Organisation. Um die Zusammenarbeit zwischen den Nachwuchskräften von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) weiter zu festigen, absolvierten die THW-Jugend Ahaus und die Jugendfeuerwehr Vreden am gestrigen Montag eine gemeinsame Übung.
Insgesamt rund 50 Personen bestehend aus den Jugendlichen beider Organisationen sowie den begleitenden Betreuern trafen sich, um ein komplexes Einsatzszenario unter realistischen Bedingungen abzuarbeiten. Bereits zum zweiten Mal nach einer erfolgreichen gemeinsamen Personensuche in einem Waldgebiet im vergangenen Jahr wurde die interdisziplinäre Zusammenarbeit vertieft. Diesmal wurde ein in Brand stehendes Gebäude angenommen, in dem es kurz nach Eintreffen der Einsatzkräfte zu einer folgenschweren Verpuffung kam.
Hand-in-Hand gegen die Gefahr
Die Aufgabenverteilung zwischen den beiden Organisationen spiegelte den Ernstfall perfekt wider: Während die Jugendfeuerwehr Vreden unmittelbar mit der Brandbekämpfung begann und die Ausbreitung des Feuers verhinderte, sicherte die THW-Jugend Ahaus das Gebäude. Die jungen THW-Helfer errichteten Abstützungen, um die Standsicherheit des instabilen Bauwerks zu gewährleisten und den sicheren Zugang für die Rettungskräfte zu ermöglichen.
Den Höhepunkt der Übung bildete die gemeinsame technische Rettung: Eine unter Trümmern verschüttete Person musste lokalisiert, patientenschonend befreit und sicher aus dem Gefahrenbereich gebracht werden. Hierbei war eine präzise Kommunikation zwischen den Teams essenziell, um die verschiedenen Spezialwerkzeuge beider Organisationen effizient aufeinander abzustimmen.
Text:
Tom Heidemann
(Ortsjugendleiter)
Fotos:
Jonas Timmermann
(Mediateam)